Wenn man mit einem Auto, unabhängig ob Vorderradantrieb oder Hinterradantrieb, auf einem Vorgarten parkt und dabei die Natur zerstört ist das schlimm und glücklicherweise verboten. Mit Tempo 100 auf einer 3-spurigen Autobahn in der Mitte zu fahren und somit den notwendigen Verkehrsfluss zu behindern ist es das gleiche: Asozial! Man verliert nur Sekunden, wenn man sich hinter den LKW’s einordnet und 80 fährt. Der erste Punkt wird uneingeschränkt von allen Menschen geteilt, der zweite Punkt hingegen wird bewusst von Kleingeistern provoziert. Hier entstehen die katastrophalen Unfälle mit Toten und Verletzten.

Fahrzeuge in entspannter Reisegeschwindigkeit von 200 km/h müssen extrem abbremsen, wenn ein uneinsichtiger Besserwisser mit 100 ausschert und zum überholen ansetzt. Speziell für Motorräder kann es brenzlig werden, da 250 heutzutage als angenehm empfunden wird und Geschwindigkeiten jenseits von 300 gut beherrschbar sind. Natürlich gibt es auch viele Menschen, die Angst vor dem Autofahren haben und trotzdem immer mal wieder in das Auto steigen. Ratsam wäre da ein Fahrertraining auf einer Rennstrecke. Wer mit 25 am Fahrrad noch Stützräder hat, sollte mal ernsthaft in sich hineinhören.

Mit Angst am Strassenverkehr teilnehmen ist für alle unberechenbar und tödlich!

Wählen sie niemals ein Auto mit Vorderradantrieb

Angsthasen, Beckenrandschwimmer und Käufer mit begrenztem Budget sind davon ausgenommen. Ich habe nichts gegen Frauen am Steuer, da sie gelegentlich besser fahren als Männer. Leider sind sie während der Fahrt viel öfter abgelenkt und schwelgen in Gedanken, die nichts mit dem Fahrzeug zu tun haben. Abschalten kann Wunder bewirken und eine komplett neue Perspektive aufzeigen.

Tiefe, ehrliche Leidenschaft braucht einen Hinterradantrieb. Alles andere ist sehr Problematisch und nie gut entwickelt worden. Der Vorderradantrieb ist beim Fahren im Anschlag einfach zu gefährlich und unberechenbar. Ein Ölfleck in der Kurve und sie sind weg vom Fenster, die Lenkung liegt zu 100 % auf den Vorderrädern. Spätestens jetzt erkennt der Laie die Situation.

Lieben sie jedoch das Autofahren und haben sich bewusst für den Hinterradantrieb entschieden, dann lachen sie über den Fleck. Reaktionen wie aus dem Lehrbuch lassen das Heck etwas auslaufen und den Wagen elegant durch die Kurve ziehen. Das Autofahren wird nicht als ermüdend, anstrengend und unberechenbar empfunden. Den Kopf ausschalten und ganz genau auf jedes Geräusch hören, die Bewegungen in der Kurve voraus fühlen, jegliche Aktion vermeiden, die dem Auto und den Insassen schaden könnten. Konzentriert, nahezu verliebt ein Teil des kleinen Universums werden, mit vielen anderen Fahrzeuglenkern, Fussgängern und Tieren.

Arschloch kann man auch woanders sein

Autos zählen, erkennen, nach Farben einteilen und Aktionen vorausplanen angepasst an die Motorleistung der anderen Teilnehmer. Nur den Blinker raus und die nächste Lücke abgewartet ist ein Garant für den nächsten Stau, den man damit verursacht. Sie stehen permanent unter Stress und sind völlig überfordert. Sehen sie das Fahren nicht als Strafe, eher als Fach an der Uni, in dem sie die volle Punktzahl erreichen wollen. Perfektion statt Gleichgültigkeit und andere ärgern, das sollte jedem Autofahrer wichtig sein. Arschloch kann man auch woanders sein, aber bitte nicht im Strassenverkehr. Dann sind 280 keine Raserei, sondern eine gepflegte Reisegeschwindigkeit. Viele schwere Unfälle können so vermieden werden.

Vorderradantrieb ohne Sinn

Es hat einen Grund, dass in der Formel 1 mit Hinterradantrieb gefahren wird. Rund 800 PS auf rund 600 kg gleichen einem Ritt auf der Kanonenkugel wie Münchhausen. Von Vorteil ist die Tatsache der beiden Führungsmöglichkeiten: Zum einen die Lenkung an der Vorderachse, zum anderen die feine Korrektur über die angetriebene Hinterachse. Nur wenige schaffen den Weg in ein Formel 1 Cockpit, vermutlich nicht einmal 100 Menschen weltweit.

An erster Stelle steht die mentale Belastbarkeit, an zweiter Stelle die körperliche Verfassung und an dritter Stelle Talent. Raser sehen nie die Zielflagge. Bei der Siegerehrung stehen nur die besonnenen Fahrer auf dem Treppchen, die auf die demokratische Haltung der Mitstreiter setzen und sich tief in ihre Leidenschaft fallen lassen können. Jede Kurve, jede Streckenbegrenzung und jeder Atemzug ist Präsent. Kleinste Bewegungen werden unbewusst registriert und auf die Fahrdynamik angepasst.

Niemals würde ein Formel 1 Pilot sich und andere gefährden, bereits bei der kleinsten Abweichung sucht er den Weg zur Box. Runde für Runde am Limit, da kann man nichts riskieren. Topfahrer steigen aus einem 2 Stunden langem Rennen aus, als hätten sie lediglich ein paar Sit-Ups gemacht. Sie strahlen vollkommenes Glück, Zufriedenheit und Dankbarkeit aus.

Lesen sie im dritten Teil über die fehlenden Emotionen beim Allradantrieb, dem Autonomen Fahren und warum sie jetzt schnell sein müssen.

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